Schliessen Gönnen Sie sich doch mal was! Sie benutzen den Internet Explorer 8 oder eine ältere Version. Der Internet Explorer 8 ist technisch nicht mehr auf dem aktuellen Stand für das Internet, wodurch Ihr Internet-Erlebnis merklich eingeschränkt ist. Installieren Sie den Internet Explorer 9 oder einen anderen Browser (Google Chrome oder Mozilla Firefox) und nutzen Sie alle Möglichkeiten, die Ihnen das Netz bietet.
 
Ihre Landtagsabgeordnete Katharina Feike

Herzlich Willkommen auf meiner Internetseite

Hier haben Sie die Möglichkeit, sich über meine Arbeit im Landtag, im Kreistag, in der Stadtvertretung und in den Ausschüssen zu informieren.
Scheuen Sie sich nicht, mich bei Fragen oder Anregungen zu kontaktieren.
Herzlichen Dank für Ihr Interesse und viel Spaß beim Surfen.

Mit freundlichen Grüßen

Nk: “Jugendarbeit: Wenn zwei sich streiten”

Artikel aus der Haffzeitung vom 29.10.2013

geschrieben von Gabriel Kords

Müssen im nächsten Jahr womöglich die ersten Jugendclubs dicht machen oder gibt es noch Hoffnung, die Kürzungen abzuwenden? In der Kreispolitik ist darüber ein Streit entbrannt: Jeanine Rösler (Die Linke) wirft SPD-Mann Patrick Dahlemann unredliches Verhalten vor.

VORPOMMERN. „Ich finde, wir sollten doch noch einmal an die Regierungspolitiker in Schwerin herantreten und darauf hinweisen, wie wichtig die Jugendarbeit für Vorpommern ist. Vielleicht lässt sich bei den Kürzungsplänen ja doch noch etwas machen.“ – Diese Aussage von Patrick Dahlemann (SPD) klingt eigentlich ganz naheliegend – und doch bringt er Jeanine Rösler (Die Linke) und Bernd Schubert (CDU) in seltener Eintracht auf die Palme. Alle drei Politiker sitzen im Jugendhilfeausschuss des Kreises, der aktuell über die anstehenden Kürzungen bei Jugendclubs und anderen Jugendangeboten diskutiert – und dort herrschte bei Rösler und Schubert Verwunderung, als Dahlemann kürzlich das neuerliche Aufbegehren gegen die Landespolitik vor- schlug.

„Der Zug ist abgefahren“, sagte CDU-Mann Schubert, selbst Landtagsabgeordneter. Jeanine Rösler fuhr Dahlemann regelrecht an: „Mach dir doch nichts vor, da ist nichts mehr zu machen!“ Nun ist Rösler, die für ihre Partei im Landtag sitzt, nicht gerade als Freundin der Regierungskoalition aus SPD und CDU bekannt, im Gegenteil: Die Kürzungen hat sie immer abgelehnt – aber inzwischen sei es nun mal beschlossene Sache. Und wenn es nur das wäre, würde Rösler den neuerlichen Versuch Dahlemanns ja noch als ehrbaren Rettungsversuch in letzter Sekunde abtun.

Doch die Sachlage sei eine andere. Im Sommer habe der Jugendhilfe-Ausschuss eine Erklärung verfasst, in der die Landespolitik mit scharfen Worten vor den Kürzungen gewarnt wurde: „Das Papier beinhaltete auch einen Appell an die Landesregierung, geplante Kürzungen in den verschiedenen Bereichen der Jugendarbeit und Jugendhilfe zurückzunehmen, den dringenden Hinweis darauf, dass viele Aufgaben einfach nicht ausfinanziert sind und welche Auswirkungen dies auf die Situation vor Ort haben wird“, sagt Rösler. Der Erklärung hätten dann fast alle Ausschussmitglieder zugestimmt – SPD-Mann Dahlemann und CDU-Mann Schubert allerdings nicht. Und das macht Rösler regelrecht wütend: „Als die Erklärung den Kreistag erreichte, sprach Herr Dahlemann im Plenum zu unserer Verwunderung dagegen. Mit den meisten Stimmen insbesondere von SPD und CDU wurde diese Willensbekundung des Jugendhilfeausschusses dann abgelehnt.“ Rösler folgert: „So weit zum Einsatz der Kämpfer für Gerechtigkeit und für die Interessen der Kinder und Jugendlichen, wenn es darauf ankommt. Wo war da die Leidenschaft, wo war da der so dringende Appell an die Regierenden?“ Den hätte es in anderen Kreistagen des Landes parteiübergreifend gegeben – doch in Vorpommern-Greifswald hätten sich SPD und CDU offenbar nicht getraut, gegen ihre Parteifreunde in Schwerin den Mund aufzumachen. Und so seien die Kürzungen, für die nach Röslers Ansicht übrigens die Landesregierung und nicht die sinkenden EU-Mittel verantwortlich seien, inzwischen längst beschlossene Sache: „Was jetzt noch stattfindet, sind reine Alibi-Veranstaltungen!“

 

Gemeinsamer Brief zur Jugendsozialarbeit

Brief an die Fraktionsvorsitzenden_Marco Schulz und Patrick Dahlemann_Jugendsozialarbeit_24102013_ScanGemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Bildungsausschusses, Herrn Marco Schulz (CDU), wandte ich mich an die Fraktionsvorsitzenden der Koalitionsfraktionen im Schweriner Landtag. Den vollständigen Brief können Sie hier lesen. Klicken Sie dazu einfach auf den Brief und machen sich von unserem Einsatz für die Kinder- und Jugendlichen selbst ein Bild.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal betonen, dass es uns wichtig war, vor allem sachlich zu bleiben. Vorwurfsvolle und emotional geladenen Brandbriefe nutzen aus unserer Sicht nichts.

 

Nk: “Gemeinsam gegen den Streichwahn”

Dieser Artikel enthält Auszüge aus der Haffzeitung vom 24. Oktober 2013

Die Kreispolitik will noch einmal versuchen, die drohenden Kürzungen bei der Jugendarbeit abzuwenden. CDU und SPD sollen an die Kollegen im Land apellieren, ihre Streichpläne zu beerdigen. Ob das klappt, ist allerdings ungewiss.

VORPOMMERN. Es gibt immer weniger Jugendliche, ihre Schulleistungen werden auch immer schlechter und die Fälle von auffälligen Kindern und Jugendlichen häufen sich – ist das wirklich die richtige Situation, um die öffentlichen Gelder für die Jugendarbeit zu kürzen? Das fragt sich so mancher Politiker im Kreis, und manche werden richtig leidenschaftlich, wenn‘s um die drohende Streichung von jährlich 5 Prozent der Landeszuschüsse für die Jugendsozialarbeit geht.

Etwa Kreistagsmitglied Marco Schulz (CDU) aus Anklam, der sich nicht erklären kann, wer auf die Idee gekommen ist, die Gelder, mit denen etwa die Arbeit von Jugendclubs bezahlt wird,zu kürzen. Der vor allem aber sagt: „Wir müssen als Kreispolitiker alles dafür tun, das zu verhindern. Das ist wirklich das schlimmste, was uns hier passieren kann: Dass wir es einfach hinnehmen, wenn solche Clubs dichtgemacht werden!“

Patrick Dahlemann (SPD) aus Torgelow stößt in ein ähnliches Horn: „Ich finde, die Parteien, die auch die Landesregierung stellen, also CDU und SPD, sollten aus dem Kreis heraus noch einmal an die Kollegen im Landtag in Schwerin herantreten und ihnen klar machen, dass das keine gute Lösung ist. Dieser Fördertopf darf nicht angerührt werden.“ Und so versichert Schulz dann auch, er sei auf jeden Fall dabei – parteiübergreifende Einigkeit also. Einigkeit, die ansonsten eher selten ist in der Kreispolitik.

 

 

Nk: “Mit Trillerpfeifen gegen Tonband-Hass”

Artikel aus der Haffzeitung vom 22.10.2013
Nazis Anklam 042

Die Asylbewerber, die in Drögeheide untergebracht werden sollen, sind noch nicht einmal angekommen, da wird von der NPD schon gegen sie gehetzt. Dabei weiß man doch nicht einmal, woher diese Menschen kommen, wer sie sind und wovor sie geflohen sind.

1374825_761629807187560_541746851_nTORGELOW-DRÖGEHEIDE. Das kann die NPD wirklich richtig gut: Angst schüren, Misstrauen verbreiten, das Miteinander vergiften, bevor es auch nur eine Chance hatte,sich zu entwickeln. So ist es auch jetzt wieder, wenn sie versucht, die Menschen in Drögeheide gegen die Asylbewerber, die dort erwartet werden, in Stellung zu bringen. Da wird der Teufel an die Wand gemalt und Probleme heraufbeschworen, die real womöglich nur in den NPD-Köpfen herumgeistern. Denn noch weiß man überhaupt nicht, wer da kommt. Vielleicht Menschen, die unendlich dankbar sind, dass sie erst einmal einen sicheren Platz gefunden haben. So sehen das eine ganze Reihe engagierter Bürger, die jetzt gegen diese Angstmache der NPD auf die Straße gingen. Mit ihren Trillerpfeifen übertönten sie die monotonen Reden der NPD, was nicht einmal unhöf lich war, denn einen Redner gab es nicht. Die Äußerungen der NPD kamen allesamt vom Band. „Das ist schon ein ganz schönes Armutszeugnis“, befand Patrick Dahlemann, Kreistagsmitglied der SPD. Zudem waren die Gegendemonstranten deutlich in der Überzahl.

Heute finden weitere Demos gegen die NPD statt:1380331_761629710520903_458975588_n

  •  09:00 – 10:30 Uhr: Ahlbeck, Seestraße
  • 10:30 – 12:00 Uhr: Heringsdorf, Seestraße
  • 15:00 – 16:30 Uhr: Anklam, Marktplatz

DSC_3389

 

Nk: “Jugendclubs in Gefahr: Wer muss zuerst zumachen?”

Artikel aus der Haffzeitung vom 16. Oktober 2013

Noch gibt es keine nennenswerten weißen Flecken auf der Karte mit Jugend-Angeboten im Landkreis. Doch das könnte sich schon im nächsten Jahr ändern. Denn das Geld wird knapp – und muss verteilt werden. Die Kreispolitik soll jetzt entscheiden, welcher Jugendclub im Ernstfall als erstes dichtmachen muss.

VORPOMMERN. Es ist ein stolzes Sümmchen, das der Landkreis im vergangenen Jahr für die sogenannte Jugendförderung in Vorpommern-Greifswald ausgegeben hat: Rund 250 000 Euro flossen aus dem Kreishaushalt für die aktuell 36 167 Jugendlichen zwischen 10 und 26 Jahren im Landkreis. Doch das meiste Geld kam von anderer Stelle: Das Land gab knapp 200 000 Euro, die EU zahlte noch mal deutlich über eine halbe Million und auch die Gemeinden beteiligten sich an der Finanzierung. Insgesamt fließen über zwei Millionen Euro in die Jugendarbeit im Kreis. Und wofür das alles? Im Wesentlichen für zwei Bereiche: 95 Sozialarbeiter gibt es im Landkreis, 52 sind Schulsozialarbeiter, 43 sind Jugendsozialarbeiter. Bloß: Das wird wohl nicht auf ewig so bleiben. Weil die EU in Zukunft weniger Geld gibt, muss gespart werden – und zwar an der Jugendsozialarbeit. Ab kommendem Jahr sinken die EU-Zuschüsse um jährlich fünf Prozent. Viel ist das nicht, doch gefährdet sind die bisherigen Angebote trotzdem: „Wir müssen jetzt herausfinden, ob es Möglichkeiten gibt, die wegfallenden Gelder aus anderen Quellen zu ersetzen“, sagt Karina Kaiser, Leiterin des Kreis-Jugendamts. So etwa in Anklam: Dort soll die Stadt künftig mehr für den Jugendclub „Mühlentreff“ bezahlen, der zu den rund zwei Dutzend Einrichtungen im Kreis gehört, die die Jugendsozialarbeit absichern. Entschieden haben die Anklamer Stadtvertreter noch nichts – auch Anklam hat eigentlich keinen Cent übrig.

Nk_17102013

Welcher Jugendclub muss erhalten werden? Und so könnte es am Ende durchaus sein, dass der eine oder andere Jugendclub im Kreis dichtmachen muss, wenn sich niemand findet, der die Finanzierung sichert. Doch wie findet man heraus, welcher Jugendclub eventuell verzichtbar ist und welcher unbedingt erhalten bleiben muss? „Klar, der Idealzustand ist, dass alles so bleibt, wie es ist oder sogar noch ausgebaut wird“, sagte Lars Bergemann (Linke), Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses, schon vor etlichen Wochen. Aber das sei nun mal nicht so – und man könne ja schließlich nicht den Sand in den Kopf stecken. Kristina Kaiser vom Jugendamt spricht dann auch von einer „denkbar undankbaren Aufgabe“ für sie und ihre Kollegen. Besucherzahlen sollen eine Rolle spielen, denn die Kreisverwaltung hat nun aufgelistet, welche Angebote es in der Jugendsozialarbeit im Landkreis aktuell gibt. Nun muss eine Prioritätenliste erstellt werden, damit im Falle des Falles klar ist, wo als erstes gekürzt werden kann. Eine Rolle spielen soll neben der geografischen Verteilung der Angebote über den ganzen Kreis vor allem die Frage, wie viele Besucher die Einrichtungen haben. Das fordert jedenfalls der SPD-Politiker Patrick Dahlemann: „Ob ein Jugendclub am Tag von fünf oder 30 Leuten besucht wird, ist schon ein Unterschied.“ Bloß: Ist es auch der einzige Faktor? Mancher Jugendsozialarbeiter ärgert sich jedenfalls darüber, dass an seinem Job gespart werden soll, nicht aber an denen der Schulsozialarbeiter. Ein Jugendarbeiter, der lieber anonym bleiben möchte, sagt: „Sicher erreicht der Schulsozialarbeiter mehr Kinder. Aber es liegt doch auf der Hand, dass Kinder auch Anlaufpunkte außerhalb der Schule brauchen.“

 

Schreiben Sie mir!

Persönliche Angaben
Ihre Nachricht
Bleiben Sie auf dem Laufenden
Wenn Sie weiterhin Informationen über meine Arbeit erhalten möchten, geben Sie bitte hier Ihre Anschrift an.
Möchten Sie zurück gerufen werden?
Ein direktes Gespräch ist manchmal besser und schneller als ein Brief oder eine E-Mail, wenn Sie möchten, rufe ich Sie gerne telefonisch zurück.
Einverständniserklärung